ruf

12.06.2017

Wädenswil wächst dank Fusion mit umliegenden Berggemeinden

Die Gemeinden Schönenberg und Hütten geben die politische Eigenständigkeit auf und fusionieren mit Wädenswil. Der Zusammenschluss erfordert auch eine Datenmigration bis Ende Jahr.

In Hütten haben am Sonntag, 21. Mai 431 (knapp 80 Prozent) von 541 Stimmbürgern Ja gesagt. In Wädenswil waren es 4673 (fast 70 Prozent) von 6748 Stimmbürgern, die die Fusion befürworteten. In Hütten lag die Stimmbeteiligung bei 82,9 Prozent, in Wädenswil bei 50,1 Prozent. Spannung versprach hingegen der Urnengang in Schönenberg. Dort hatte sich eine starke Opposition gegen die Idee gebildet. Auch der Gemeinderat war gespalten. Der Abstimmungskampf wurde entsprechend erbittert geführt. Für ein Nein reichte es aber nicht. 608 Ja-Stimmen stehen 484 Nein-Stimmen gegenüber. Knapp 56 Prozent der Stimmenden haben sich für den Zusammenschluss ausgesprochen – bei einer Stimmbeteiligung von 80,6 Prozent.

Damit ist der Gemeindezusammenschluss, der in diesem Fall ein Aufgehen der beiden Berggemeinden in der Stadt Wädenswil bedeutet, beschlossen. Geplant ist die Umsetzung auf den Jahresbeginn 2018. Viel Zeit bleibt also nicht. Viele Einrichtungen, etwa die Schulen, bleiben allerdings bestehen. Die meisten Gemeindeangestellten können bleiben. Wädenswil wird zur flächenmässig drittgrössten Zürcher Gemeinde mit knapp 25 000 Einwohnern. (Quelle: NZZ)

Die Stadt Wädenswil nutzt seit vielen Jahren die Gemeindefachapplikation der Ruf Informatik. Von den Gemeinden Hütten und Schönenberg werden bis Ende 2017 die Daten der Einwohnerkontrolle, Finanzen, Steuern und Objekte in die Ruf Fachapplikation migriert. Zusätzlich betrifft es auch die Daten des gemeindeeigenen Alterszentrums Frohmatt. Durch die Zusammenlegung der drei Gemeinden lassen sich Einsparungen bei den Infrastrukturen und Kosten erzielen.